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Geschichtliche Entwicklung von Bad Zell

Wer die Geschichte des Marktes Bad Zell liest, der freue sich nicht auf die Schilderung froher Feste und behaglichen Reichtums; andere Dinge wird er finden, viel Not und Sorge,
das Ringen zäher Menschen mit hartem Schicksal, schlichte Bescheidenheit und harten Bürgerstolz, der um Recht und Herkommen kämpft. Eine ausführliche Erörterung der Bad Zeller Geschichte lesen Sie im Heimatbuch von Bad Zell nach. Hier die wichtigsten Schritte der Entwicklung des Marktes bis zum heutigen Zeitpunkt.

1208 wurde "Cell" zum erstenmal urkundlich genannt, eine nach 1000 gegründete Niederlassung Regensburger Mönche auf dem Steilufer des Kettenbaches. Daher die Regensburger Schlüssel im Marktwappen.

1366 ist die Mönchskapelle schon Pfarrkirche, die später erweitert und

1745 teilweise barockisiert wurde. Am Treffpunkt von 5 Überlandwegen liegend, wurde Zell schon früh Marktort, was die Anlegung eines Marktplatzes nördlich der Kirche bedingte. In der Folgezeit kam es zum Streit mit der Herrschaft Prandegg, denn die Bürgerschaft wollte sich das Recht auf freie Richterwahl und eigene Gerichtshoheit nicht nehmen lassen.

1729 - 31  gab es im Schloss Zellhof einen der letzten großen Hexenprozesse gegen die sogenannte Wagenlehnerin.

1884 brachte den Bauern politische Rechte und beendete die Herrschaftsobrigkeit, seither ist Zellhof kein Amtssitz mehr und, gleich früher schon Prandegg, dem Verfall preisgegeben.

1939 Vereinigung der Gemeinden Aich, Brawinkl und Lanzendorf mit Markt Zell, der nun 2300 Einwohner hat.

1941 aufgrund der günstigen Verkehrslage Gründung der Hauptschule, der sechsten im Mühlkreis.

1953 Beginn mit Untersuchung des seit langem als heilkräftig bekannten, aber verfallenen Hedwigsbründls (ursprünglich wohl Heerwegsbründl, da an einem Durchzugsweg gelegen) eine neue Entwicklung. Nach Überwindung zahlreicher verzögernder Umstände und Einbeziehung von zwei weiteren Quellen erfolgt

1971 die Heilquellenerklärung durch die Landesregierung. 1974 - 76 Bau des Kurmittelhauses, dann Errichtung von Gästehäusern, Ausbau von Gaststätten und Fremdenzimmern, Anlegung zahlreicher Wanderwege in die schöne waldreiche Umgebung. Schon vorher waren Müllabfuhr, Wasserleitung und Kanalnetz in moderner Weise geregelt worden.

1976 Am 18. Oktober wird aus dem Markt Zell bei Zellhof der Kurort Bad Zell

2002 Eröffnung der Freizeitanlage ARENA mit 2 Hallentennisplätzen, Mehrzweckhalle, Kletterwand, Sauna, Sorarium, Fußballtrainingsplatz, Stockbahnen und Skaterbahn
2004 Kindergartenneubau
2004 Baubeginn des neuen Wellnesshotels Lebensquell
2005 Eröffnung des neuen Wellnesshotels Lebensquell
2006 Hauptschule Zubau und Generalsanierung
2007 Eröffnung des Einsatzzentrums " Auf der Au"
2007 Beitritt zur Mühlviertler Alm
2010 Lokale Agenda Integrierte Altenpflege und Nahversorgung




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